Ausstellungen
2013 März, «Regards croisés», Gemeinsame Ausstellung, Café des Négociants, Nantes
2013 März, «La nuit tous les chats sont gris», Gemeinsame Ausstellung, Manufacture des Tabacs, Nantes
2013, 2012, 2011, 2010 Oktober, Tage der offenen Tür auf Künstlerateliers, Versailles
2012 Oktober, Gemeinsame Ausstellung, Bibliothèque Centrale, Versailles
2012 Oktober,«Exubérance Baroque», Gemeinsame Ausstellung, Centre de Musique Baroque, Versailles
2010 Projekt mit der Schule Ste Elisabeth, «opéra comique et arts plastiques», Paris
2010 Mai, Gemeinsame Ausstellung, Galerie de la sirène, Le Mans
2009 März, «Microcosme végétal», bei FIT, Nantes
2009 Projekt mit der Schule St Joseph, «Petites histoires de l'art», Le Mans
2009 Januar-Februar, «L'autre galerie éphémère», Le Mans
2008 November-Dezember, Galerie Rayon vert, «Petit marché de l'art», Nantes
2008 Mai-Juni, «Paysage», Galerie le Rayon vert, Nantes
2008 März-April, «Végétal», Galerie la sirène, Le Mans
2007 Dezember-Januar, Zeichnungen, Galerie la sirène, Le Mans
2007 November-Dezember, Galerie Rayon vert, «Petit marché de l'art», Nantes
2006 Januar, Galerie Le temple du goût, Nantes
2005 Juni-September, Château de la Groulais, Blain
2004 April, Galerie Rayon Vert, «Eloge de la couleur», Nantes
2004 Januar-Februar, Galerie La Laverie, La Ferté-Bernard
2003 November-Dezember, Galerie Rayon vert, «Petit marché de l'art», Nantes

  2003 Oktober, Galerie Ephémère, Le Mans
2002 Dezember, Ausstellung bei Michael Page, Nantes
2001 September-Dezember, Projekt in einem Kindergartent : Konzept von Natur in moderner Kunst, Rennes
2001 November-Januar, «Kunst supermarkt», Berlin-Frankfurt a. M.
2001 April, Galerie Jean Boucher, Rennes
2000 November-Januar, «Kunst supermarkt», Frankfurt a. M.
1998 November-Dezember, Galerie Meissner, Francfort
1997 April, «Pflanzenwelt», Café Littéraire Ypsillon, Frankfurt a. M.

Ausbildung
1993 Kunsthochschule, Angers

Äusserungen von J.P.Paillard
Auf den ersten Blick scheint Christèle Lefays Werk kein Ziel zu verfolgen. Es bleibt im zeitlosen Mysteriösen. Ihre Bilder überraschen uns, erscheinen uns aber bekannt und haben ihren Ursprung in unseren Träumen.

Die Schöpfung ist da, denn es eröffnet sich uns eine neue Welt. Sie erschließt sich nicht nur aus Erfundenem. Im Gegenteil, die Wirklichkeit findet Einlass in die Welt des Imaginären. Die Natur erscheint verändert und nicht wiederzuerkennen. Sie wird zum Inhalt, zur Bewegung, zum Pulsschlag.

In der Farbkomposition schwingen die Formen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die konzentrierte Bildeinstellung auf die Außenwelt läßt unserer
  Fantasiefreien Lauf. Grenzen werden aufgehoben.

Ein Maßstab wird uns nicht geliefert. Ist die Perspektive unendlich groß und das Universum grenzenlos? Sehen wir Winziges durch das Objektivs eines Mikroskops? Wir erleben Orientierungslosigkeit. Dieses Schwingen zwischen Mikro und Makro eröffnet uns tiefen Einblick in mikroskopische Gebiete und eröffnet uns gleichzeitig unendliche Weite.

Die Welt des Ursprungs kommt in einfachen, fast primitiven Formen zum Erblühen.. Sie findet einen Übergang zum Sinn, ein Hinübergleiten zum Gegenständlichen, sie ist Vegetation. Diese Welt ist im Entstehen, sie will noch geboren werden. Der Pollen breitet sich aus, umherwirbelnde Pollen, sich im Universum entfaltend und organisierend.

DerBetrachter verbleibt fragend, denn es werden ihm keine Schlüssel an die Hand gegeben. Er kommt dieser neuen Welt jedoch sehr nahe. Es ist nicht nur die alltägliche Welt, nicht die Welt der Vegetation oder die Darstellung einer entgleisten Natur.

Hat er sich noch nie auf einem Irrweg befunden und woher kommt die Empathie für eine bekannte Welt?