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Ausstellungen
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2003 Oktober, Galerie Ephémère, Le Mans 2002 Dezember, Ausstellung bei Michael Page, Nantes 2001 September-Dezember, Projekt in einem Kindergartent : Konzept von Natur in moderner Kunst, Rennes 2001 November-Januar, «Kunst supermarkt», Berlin-Frankfurt a. M. 2001 April, Galerie Jean Boucher, Rennes 2000 November-Januar, «Kunst supermarkt», Frankfurt a. M. 1998 November-Dezember, Galerie Meissner, Francfort 1997 April, «Pflanzenwelt», Café Littéraire Ypsillon, Frankfurt a. M. Ausbildung 1993 Kunsthochschule, Angers Äusserungen von J.P.Paillard Auf den ersten Blick scheint Christèle Lefays Werk kein Ziel zu verfolgen. Es bleibt im zeitlosen Mysteriösen. Ihre Bilder überraschen uns, erscheinen uns aber bekannt und haben ihren Ursprung in unseren Träumen. Die Schöpfung ist da, denn es eröffnet sich uns eine neue Welt. Sie erschließt sich nicht nur aus Erfundenem. Im Gegenteil, die Wirklichkeit findet Einlass in die Welt des Imaginären. Die Natur erscheint verändert und nicht wiederzuerkennen. Sie wird zum Inhalt, zur Bewegung, zum Pulsschlag. In der Farbkomposition schwingen die Formen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die konzentrierte Bildeinstellung auf die Außenwelt läßt unserer |
Fantasiefreien Lauf. Grenzen werden aufgehoben. Ein Maßstab wird uns nicht geliefert. Ist die Perspektive unendlich groß und das Universum grenzenlos? Sehen wir Winziges durch das Objektivs eines Mikroskops? Wir erleben Orientierungslosigkeit. Dieses Schwingen zwischen Mikro und Makro eröffnet uns tiefen Einblick in mikroskopische Gebiete und eröffnet uns gleichzeitig unendliche Weite. Die Welt des Ursprungs kommt in einfachen, fast primitiven Formen zum Erblühen.. Sie findet einen Übergang zum Sinn, ein Hinübergleiten zum Gegenständlichen, sie ist Vegetation. Diese Welt ist im Entstehen, sie will noch geboren werden. Der Pollen breitet sich aus, umherwirbelnde Pollen, sich im Universum entfaltend und organisierend. DerBetrachter verbleibt fragend, denn es werden ihm keine Schlüssel an die Hand gegeben. Er kommt dieser neuen Welt jedoch sehr nahe. Es ist nicht nur die alltägliche Welt, nicht die Welt der Vegetation oder die Darstellung einer entgleisten Natur. Hat er sich noch nie auf einem Irrweg befunden und woher kommt die Empathie für eine bekannte Welt? |